Schlagzeilen

Flash RSS

Die aktuellsten News aus der Meerwasserszene immer auf swissaquaristik.ch. Im Bereich "Internationale News" stellen wir ihnen laufend eine Sammlung von einschlägigen RSS-Newsfeeds zusammen. Es lohnt sich öfters reinzuschauen, die Links werden ständig ergänzt.

 

Servicemenü

Suche
Internationale News

Member-Login






Passwort vergessen?

Wer ist Online

Aktuell sind 14 Gäste online
Balling (Beschreibung) E-Mail
Die Methode zur Versorgung des Meerwasseraquariums mit Spuren- und Mengenelementen.

Aus dem Beipackzettel von Stefan Linder (SL-Aquaristik)

Dosierschema

Es werden in zwei getrennten Gefäßen (Kanister o. ä.) die beiden benötigten Lösungen angesetzt.
In den ersten kommen 143 g Calciumchlorid Dihydrat
In den zweiten 168 g Natriumhydrogencarbonat.

Beides wird nun mit 2 Liter Wasser aufgefüllt. Allerdings dauert es eine Weile, bis sich das Natriumhydrogencarbonat vollständig aufgelöst hat. Viel Schütteln oder Rühren hilft dabei. Man kann auch eine Umwälzpumpe oder einen Magnetrührer verwenden. 

In unsere Calciumchloridlösung kommen nun nacheinander je 10 ml Strontium-Barium-Komplex und Schwermetallkomplex.
Werden diese beiden vorher zusammengebracht, fallen die Sulfate der Schwermetallsalze mit den Erdalkalimetallen als unlösliche Verbindungen aus!

Also: Erst einen Komplex zugeben, rühren oder schütteln, dann den anderen Komplex zugeben. In der starken Verdünnung passiert dann nichts mehr.

Zur Natriumhydrogencarbonatlösung kommen dann noch 10 ml Jod-Fluor-Komplex.

Von diesen beiden Lösungen geben wir nun täglich die gleiche Menge ins Becken. Dabei empfiehlt sich Anfangs eine Dosierung von 70 ml pro 200 Liter Aquarienwasser, was dann aber noch gesteigert werden kann. Es ist hierbei wichtig, den Karbonathärtewert zu kontrollieren. Optimal ist ein Wert von etwa 7° dKH. Ein Wert von mehr als 8° dKH kann sich auf Dauer negativ auf das Korallenwachstum auswirken.

Bei einem größeren Becken muss entsprechend mehr dosiert werden. Allerdings werden in einem doppelt so großen Becken nicht automatisch doppelt so viel Kalk und Spurenelemente benötigt, da der Besatz in einem größeren Becken nicht proportional ansteigt. Hier muss einfach etwas ausprobieren werden, Anhaltspunkt ist der Karbonathärtewert. Als „Abfallprodukt“ fällt beim Zusatz der beiden Lösungen Kochsalz an. Um den Kochsalzanstieg auszugleichen, brauchen wir noch 50 g NaCl-freies Meersalz.

Zur Dosierung gibt es mehrere Möglichkeiten:
- Entweder wird es in einem separaten Gefäß mit der gleichen Menge Wasser wie die anderen beiden Lösungen angesetzt werden und in gleicher Menge dosiert.
- Oder man ersetzt beim Ansetzen des Wassers für den nächsten Wasserwechsel 167 g herkömmliches Meersalz durch die 50 g NaClfreies Salz.

Bei der ersten Methode muss man natürlich den Salzgehalt etwas im Auge behalten und beim Wasserwechsel etwas ausgleichen, um die Dichte nicht so stark ansteigen zu lassen.

Zu der Lösung von 143 g Calciumchlorid Dihydrat kann zum Anheben des Magnesiumgehaltes noch bis zu 34 g Magnesiumchlorid Hexahydrat dazugegeben werden. Dies dient aber nur zum Erhalt der Magnesiumkonzentration oder zum Anheben geringer Defizite. Wenn ein größeres Magnesiumdefizit  ausgeglichen werden soll, sollte auf die Kombination von Magnesiumchlorid Hexahydrat mit Magnesiumsulfat Heptahydrat zurückgegriffen werden.

Der Jodverbrauch schwankt je nach Beckenbesatz. Der Jodwert sollte kontrolliert werden und evtl. muss Jod nachdosiert werden (z. B. durch Jod Plus oder Jodlösung nach Renke).

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 14 Februar 2010 )
 
Website Design by elatech
(C) 2010 SwissAquaristik GmbH